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Die Registrierung ist für aktive Mitglieder der Feuerwehr (Einsatzmannschaft, Kapelle, Jugend- und Kinderfeuerwehr sowie des Jugendorchesters) möglich.
Wohnungsbrände gehören zu den häufigsten Einsätzen einer städtischen Feuerwehr. Realistische Übungen solcher Szenarien sind daher sehr wichtig.
Für die Übung am 15. Juli gelang es dem zuständigen Übungsleiter der FF Drais, Jürgen Walther, ein passendes Übungsobjekt zu sichern. In dem leerstehenden Haus in der Zwerchallee Mainz konnte unter Einsatzbedingungen geübt werden.
Simuliert wurde zunächst ein Brand in einer der Wohnungen im ersten Stockwerk. Unter der Verwendung von schweren Atemschutzgeräten ging der Angriffstrupp mit einem C-Rohr zur Menschenrettung vor. Dabei wurde mit Hilfe einer Rauchsperre darauf geachtet, dass aus der Brandwohnung kein Rauch in das Treppenhaus gelangen konnte. Der simulierte Brand in dieser Wohnung konnte schnell gelöscht werden. Zur Belüftung wurden die Fenster geöffnet, um den giftigen Rauch möglichst schnell aus dem Gebäude entweichen zu lassen. Der Übungsleiter hatte jedoch noch einen weiteren Brand im Gebäude für die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Drais parat.
Plötzlich wurde aus einer Einsatzstelle zwei Einsatzstellen. Aus ungeklärter Ursache brannte es nun noch im 5. Obergeschoss. Umgehend musste auf die veränderte Situation reagiert werden. Ein weiterer Angriffstrupp machte sich auf den Weg und ging mit einem C-Rohr in die neue Brandwohnung vor. Die Nebelmaschine sorgte für dichten Rauch, welcher die Sicht erheblich beeinträchtigte.
In den hinteren Räumen befanden sich noch zwei Personen, die so schnell wie möglich aus der Gefahrenzone gerettet werden mussten.
Gerade als dies erfolgen sollte erreichte die Einsatzkräfte der Feuerwehr Drais per Funk die Meldung über einen Brand im nahegelegenen Industriegebiet in Mainz-Mombach. Dort brannte es wie bereits vor einem Jahr, fast auf den Tag genau, wieder in einer Abfallentsorgungsfirma.
Schnell wurden Erinnerungen an den Einsatz von 2010 wach, als die FF Drais nach einen schweren Unwetter zur Verstärkung der dortigen Kräfte hinzu gerufen wurde. Das damalige Großfeuer auf dem Hof der Entsorgungsfirma beschäftigte die Feuerwehren aus Mainz die ganze Nacht und bis in die Morgenstunden.
Zügig wurde daher die Übung abgebrochen und das Material in den Löschfahrzeugen verstaut. Mit Sondersignal ging es dann mit beiden vollbesetzen Löschgruppenfahrzeugen und dem Mannschaftstransportwagen zur Einsatzstelle in Mombach.
Das dortige Feuer hatte jedoch bei weitem nicht das Ausmaß von 2010, so dass die Einsatzkräfte der FF Drais nicht zur Unterstützung eingreifen mussten. Nach ca. 30 Minuten konnten die Fahrzeuge die Einsatzstelle wieder verlassen. Die unvollendete Übung wurde nicht fortgesetzt.
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